
Israel startete am 16. März eine Bodenoffensive im südlichen Libanon im Rahmen des Angriffskriegs gegen den Iran, begleitet von landesweiten Luftschlägen. Innerhalb kürzester Zeit forderte dies über 2.000 Tote und mehr als 7.000 Verletzte. Zahlreiche Dörfer wurden vollständig zerstört, und allein in den vergangenen drei Wochen wurden über 1,5 Millionen Menschen vertrieben – darunter rund 400.000 Kinder laut UNICEF. Das entspricht etwa 20% der Gesamtbevölkerung des Landes.
Darüber berichtete unsere Kollegin Julia Neumann, freie Journalistin und Korrespondentin für taz die tageszeitung, live aus Beirut in einem kostenlosen Ferngespräch. In dem 45-minütigen Austausch teilte sie Einblicke in die Lebensrealitäten und die politische Lage im Zedernstaat.
Die Ferngespräche sind ein kostenloses Format, das wir regelmäßig anbieten. Diesmal gab es auch einen Spendenaufruf für humanitäre Initiativen im Libanon, die Julia vorstellte. Hier eine Übersicht:
- Maskan — Emergency Shelter for Displaced Families in Lebanon
- Spenden an Bob Kadi (mehrere Links in seinem IG-Bio, auch via Revolut)
Das Gespräch mit Julia ist nun als Podcast auf Spotify verfügbar:




